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Wolf Bergelt

 

 

Die, die eine solche Wahrheit, wie die des 11. September 2001 erzeugen, haben keinen fühlenden Opferbezug. Die Tatsache, dass es so etwas gibt, ist schrecklich, aber die Tatsache, dass wir erschrecken können, ist zukunftsweisend. Solange wir erschrecken, können wir lieben. Aber wir müssen uns auf das Lieben konzentrieren, nicht auf das Erschrecken.

Im schöpferischen Akt wächst uns Erkenntnis aus der Zukunft zu, die wir allein im Gestern niemals finden können, weil wir in der fortwährenden lauschenden Auseinandersetzung des schaffenden Willens mit dem eben Geschehenen einer Welt ansichtig werden, die den Sinnen sonst verborgen bleibt.

Wenn wir das freie, kreative Glückskind in uns leben lassen, werden wir gut. Wenn wir angepasst Entfremdungsmustern folgen, werden wir böse. Das Böse ist der gestaute Fluss in uns, der wieder lebensliebend fließen will.

Das, was Du dir an Seinsschätzen von einem anderen Menschen nehmen lässt, ist gerade das, was er von dir braucht. Also behalte es, damit Du es immer wieder geben kannst.

Jeder, der seinem eigenen Stern zu folgen beginnt, beginnt auch die Relativität irdischer Gesetze zu ahnen, besonders dann,
wenn durch sie Unrecht geschieht.

Die Revolution von heute liegt in der Fähigkeit, auf liebevolle Weise kriminell zu werden, wo das Unrecht rechtmäßig ist.

Die Wahrnehmung der Zeit entsteht in der fortwährenden Begegnung des Vergehenden mit dem Vergangenen in uns.

Ich wünsch' dir Glück auf allen Wegen und den Menschen, der dir so nah ist, dass Entfernung keine Rolle mehr spielt.

Je mehr wir verzichten können, desto reicher und freier fühlen wir uns, weil wir immer weniger zu verlieren haben.

Das, was wir zu sein scheinen, ist das Gewesene. Das, was wir heute wesen, wird künftig erscheinen.

Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens befreit den Menschen zu sich selbst.

Kirchen sterben immer dann, wenn sie echte Religiosität nicht mehr verhindern können.

Ich bin zu ungeduldig auf das Große, als das ich nicht beharrlich auf es warten könnte.

Atheist sein heißt, Gott zurückgeben, was ihm die Blindgläubigen genommen haben.

Erzieher sind oft wie Gärtner, die ihre Schützlinge wachsen wollen, statt sie zu gießen.

Unbeirrbarkeit kommt aus der Einsicht. Der blinde Entschluss erstirbt im Starrsinn.

Immer, wenn man "Gott" etwas Arbeit abnimmt, beginnt es ihn zu geben.

Jeder von uns ist eine offene Wunde, die liebend geschlossen sein will.

Wesentliches wird nicht diskutiert, sondern in Taten ausgesprochen.

Wir könnten nichts sehen, wenn wir nicht nichts sehen würden.

Das Zeitgeschehen ist das Bewusstseinslicht der Ewigkeit.

Mancheiner besteigt einen Berg und meint nicht ihn.

Wer ein Programm hat, verfehlt die Wirklichkeit.

Irgendwann wird sich jeder selbst zum Vorbild.

Selbstgeburt findet in der Begegnung statt.

Soziales Denken kann erotisch sein.

Was blüht, ist nie bemüht.

Lichtwesen ...

Herzgeist ...

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© der vorstehenden Texte bei Wolf Bergelt /Bergelt-Buch